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Angelique Kidjo: Õÿö
Die 1960 in Benin, Westafrika, geborene Künstlerin Angelique Kidjo gehört seit den späten Achtziger Jahren zu den großen Stars der internationalen Weltmusikszene. Mit ihren Alben “Aye” (1994) und “Fifa” (1996) hatte sie sehr großen Erfolg. Zwischenzeitlich wurde es etwas ruhiger um die sympathische Afrikanerin, doch immer wieder machte sie mit ihren Alben auf sich aufmerksam. Zuletzt mit “Djin Djin”, einem Album, auf dem unter anderem Joss Stone, Alicia Keys und Peter Gabriel mitwirkten. Aber auch “Oyaya!”, ein Album, auf dem sie südamerikanisches Temperament bewies, zeigte einmal mehr ihre Qualitäten.
Auch wenn sie Miriam Makeba als ihr Vorbild nennt, kommt sie stimmlich nicht an die kürzlich verstorbene Südafrikanerin heran. Es fehlt ihr an Ausdrucksstärke und Variationsreichtum. Für viele Fans ist es jedoch gerade ihre Stimme, die als das besondere Markenzeichen Kidjos angesehen wird.
Auf musikalischer Ebene ist sie eine der einflussreichsten und professionellsten Künstlerinnen des afrikanischen Kontinents. Ihre Musik ist international, ohne die afrikanischen Wurzeln zu verleugnen und vereint viele Stile zu einem eigenen homogenen Stil.
Bester Beweis für ihre Ausnahmestellung ist ihr neues Album “Õÿö”. Hier hat sie sich mit der Musik ihrer Kindheit und Jugend auseinandergesetzt. Was sie als Kind und Jugendliche in sich aufnahm und sie berührte, interpretierte sie neu. Darunter finden sich auch internationale Hits, wie “Samba pa ti” von Santana oder “Petite fleur”. Wie gewohnt, sind wieder einige Gäste zu hören, wie Jonny Legend, Dianne Reeves und Roy Hargrove.
Tracks:
1. Zelie
2. Samba pa ti (feat. Roy Hargrove)
3. Move on up (feat. John Legend)
4. Lakutsni langa
5. I got dreams to remember
6. Kelele
7. Baby i love you (feat. Dianne Reeves)
8. Dil main chuppa ke pyar ka
9. Petite fleur
10. Afia
11. Cold sweat
12. Out of africa
13. Mbube
14. Atcha houn
15. You can count on me
16. Agbalagba



