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LéOparleur: Faut Du Reve
>>> Empfehlung <<<
Lé Oparleur gehört sicher zu den innovativsten und kreativsten Bands unseres Nachbarlandes Frankreich. Einen erneuten Beweis für diese Aussage liefert das Quintett mit ihrem aktuellen Album “Faut Du Reve”.
Ihr quirliges Musizieren auf allerlei Instrumenten wirkt in keinem Moment unstrukturiert. Ihre Kompositionen sind durchdacht und zeugen von großem Einfallsreichtum. Es hat sich also gelohnt, dass sie sich für das Album auf eine andalusische Finca zurückgezogen haben. Die Band, allen voran Maya Martinez, wirkt ausgeschlafen und spritzig.
Herrlich die Kombination von Akkordeon, E-Gitarre und Schlagzeug. Versetzt das Akkordeon in typisch französisches Ambiente, treiben Gitarre und Schlagzeug mächtig nach vorne. Dabei hat die Musik aber kaum etwas mit Rockmusik zu tun. Zu verspielt, zu abwechslungsreich und wagemutig gehen die Franzosen zu Werke.
Ihre Musik lässt sich eigentlich in keine Schublade stecken. LéOparleur haben sich über die Jahre hinweig entwickelt und gewandelt. Ständig wurden neue musikalische Einflüsse aufgenommen. So finden sich auch auf “Faut Du Reve” neben Chanson und Rock abermals neue Elemente, wie zum Beispiel Cumbia, Flamenco und Jive. Überraschend ist, dass sie trotz allen Abwechslungsreichtums einen eigenen und unverkennbaren Sound entwickelt haben. “Faut Du Reve” hält, was der Name LéOparleur verspricht: Hervorragende Musik, farbig, frech und spritzig. Uns ist das Album eine Empfehlung wert.
Tracks:
1 Juste Ton Sourire
2 El Tren De La Vida
3 Attends Garcon
4 C’est Mon Affaire
5 C’est Toi C’est Moi
6 Mon Koeur Ment
7 Mon Pays N’existe Pas
8 No Dice Nada
9 Quand Je Suis Ne
10 Slove
11 Fais Un Voeu
12 Qu’Est-Ce Pour Nous
Porträt
Die Brüder Josef (Gesang, Gitarre, Trompete, Programmierung) und Simon Oster (Akkordeon, Gesang) sind in La Krutenau aufgewachsen, einem Straßburger Stadtteil, in dem vor allem sesshafte Roma und Sinti wohnten. Der Gitarrist Tchavalo Schmitt war ebenfalls dort zuhause, und die beiden Jungen entdeckten in dieser Umgebung schnell gewisse Parallelen zwischen Rockgitarren und der Musik der "Manouches" - einer ethnischen Subgruppe von Sinti, ...
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