Mick Fitzgerald & The Bacha Trio
Damage limitation

In Deutschland hatte und hat irische Musik viele Freunde. Die bekanntesten Vertreter dürften sicher die “Dubliners” sein, die “Oberkrainer Irlands”, wie sie ein Freund einmal bezeichnete. Später kamen dann Bands wie Clannad, die leider ins allzu esoterische abglitten.

Nicht ganz so bekannt waren “Wild Geese”. Doch waren sie nicht minder beteiligt am guten Ruf irischer Musik. Vor allem um 1980 wurden sie zu einem festen Begriff. Mick Fitzgerald, der zuvor in anderen Bands Erfahrung sammelte, gesellte sich 1983 zu den “Wild Geese”, als Sänger, Gitarrist und Bodhránspieler. Eigentlich ist er Schauspieler und Journalist. Nachdem die “Wild Geese” ihre Aktivitäten zurückfuhren, konzentrierte er sich wieder auf die Schauspielerei und aufs Schreiben.

Nun lässt dieser vielseitige Künstler wieder, nach 6 Jahren Pause, mit einem Soloalbum von sich hören: “Damage limitation”. Fast drei Jahre hat er daran gearbeitet. Und wie klingt’s? Irisch natürlich, doch nicht nach irischen Klischees. Es ist ein typisches Singer/Songwriter-Album mit irischem Einschlag. Er vertont hier eigene Texte, in denen er sich teils tiefgründige Gedanken macht und entsprechend ist die Stimmung des Albums gefärbt. Das ernst wirkende herbstliche Cover ist bewusst gewählt.

Insgesamt ist das Album sehr unspektakulär und unaufdringlich. Die schlichte Produktion verstärkt den Eindruck, dass hier ein Musiker vor allem seine Musik und seine Texte im Mittelpunkt sehen wollte. Sehr sympathisch.

Mick Fitzgerald kann es sich in der Tat leisten, auf die Hilfe technischer Tricks zu verzichten. Seine intimen Kompositionen wirken so am besten. Gerade die Ungezwungenheit und Unvollkommenheit lässt die Musik sehr spontan und lebendig wirken. Alle Stücke stammen aus seiner Feder. “Damage limitation” ist ein ernstes und sehr ehrliches Album eines Urgesteins der irischen Musik.

Tracks:
1. When we left school
2. Said Annie, said she
3. The Ballad of Will Jonson
4. October
5. New Years Day
6. Conquistador
7. Is the yourself that’s in it?
8. Old Comics
9. Black Dodder
10. Damage Limitation
11. Amidships

Orientierungshilfe

Damage limitation

In Deutschland hatte und hat irische Musik viele Freunde. Die bekanntesten Vertreter dürften sicher die “Dubliners” sein, die “Oberkrainer Irlands”, wie sie ein Freund einmal bezeichnete. Später kamen dann Bands wie Clannad, die leider ins allzu esoterische abglitten.

Nicht ganz so bekannt waren “Wild Geese”. Doch waren sie nicht minder beteiligt am guten Ruf irischer Musik. Vor allem um 1980 wurden sie zu einem festen Begriff. Mick Fitzgerald, der zuvor in anderen Bands Erfahrung sammelte, gesellte sich 1983 zu den “Wild Geese”, als Sänger, Gitarrist und Bodhránspieler. Eigentlich ist er Schauspieler und Journalist. Nachdem die “Wild Geese” ihre Aktivitäten zurückfuhren, konzentrierte er sich wieder auf die Schauspielerei und aufs Schreiben.

Nun lässt dieser vielseitige Künstler wieder, nach 6 Jahren Pause, mit einem Soloalbum von sich hören: “Damage limitation”. Fast drei Jahre hat er daran gearbeitet. Und wie klingt’s? Irisch natürlich, doch nicht nach irischen Klischees. Es ist ein typisches Singer/Songwriter-Album mit irischem Einschlag. Er vertont hier eigene Texte, in denen er sich teils tiefgründige Gedanken macht und entsprechend ist die Stimmung des Albums gefärbt. Das ernst wirkende herbstliche Cover ist bewusst gewählt.

Insgesamt ist das Album sehr unspektakulär und unaufdringlich. Die schlichte Produktion verstärkt den Eindruck, dass hier ein Musiker vor allem seine Musik und seine Texte im Mittelpunkt sehen wollte. Sehr sympathisch.

Mick Fitzgerald kann es sich in der Tat leisten, auf die Hilfe technischer Tricks zu verzichten. Seine intimen Kompositionen wirken so am besten. Gerade die Ungezwungenheit und Unvollkommenheit lässt die Musik sehr spontan und lebendig wirken. Alle Stücke stammen aus seiner Feder. “Damage limitation” ist ein ernstes und sehr ehrliches Album eines Urgesteins der irischen Musik.

Tracks:
1. When we left school
2. Said Annie, said she
3. The Ballad of Will Jonson
4. October
5. New Years Day
6. Conquistador
7. Is the yourself that’s in it?
8. Old Comics
9. Black Dodder
10. Damage Limitation
11. Amidships

Textdatum: 2009-09-23  
Textrechte:
© Global Music | Weltmusik-Magazin  
Tracks: 11
Format: CD
Ident-Code: 2859/1989/1


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