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Bob Brozman: Post-industrial Blues
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Bob Brozman ist ein 1954 geborener amerikanischer Gitarrist und Musikethnologe. Er ist in vielen Stilen zu Hause, wie Blues, Gypsy-Jazz, Calypso, Ragtime, hawaiianische und karibische Musik. Er arbeitete mit Musikern mit unterschiedlichstem kulturellen Hintergrund und verschiedenster Provenienzen, wie Indien, Afrika, Japan oder Papua Neu Guinea, zusammen. Während seiner Karriere hat er bereits zahlreiche Alben aufgenommen.
“Post-industrial Blues” ist sein neues Album betitelt und damit kehrt er nach Jahren des Erkundens multikultureller Musikstile rund um den Globus wieder zurück zu seinen Wurzeln, nämlich Blues und Americana. Die CD zeigt Brozman von seiner besten Seite: Ein großes Aufgebot an Saiteninstrumenten und teils ungewöhnliche Vocals. Wie immer nimmt er unerwartete, in diesem Fall eher blues-untypische Instrumente hinzu, wie indische Slide-Guitar, griechische Bazouki oder Okinawanische Sanshin. Trotzdem schafft er es, eine Musik zu kreieren, die man eindeutig dem Blues und nicht der Weltmusik zuordnet.
Ein ungewöhnliches, ein mutiges, aber auch ein saugutes Album. Eher konservative Blueshörer werden sicher einige Zeit benötigen, um sich mit dem Album anzufreunden. Versuchen sollten sie es aber auf jeden Fall.
Tracks:
1. Crooked Blues
2. Old Man Blues
3. Frim Fram Shafafa
4. Look At New Orleans
5. The Immigrant, The Soldier& The Iraqi
6. Follow The Money
7. Lonely Children
8. Rolling Through This World
9. Slow Motion Blues
10. Strange Ukulele Blues
11. Green River Blues
12. Let’s Get It, Boy
13. Airport Blues
14. People Are Strange
15. How I Love That Woman


